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Digitale Transformation von KMU
Teil 1: Grundlagen der Digitalen Transformation

Lesezeit: 5 Minuten, die sich lohnen

Die Begriffe „Digitalisierung“ bzw. „Digitale Transformation“ sind wohl die Trendthemen der 2010er Jahre und aus dem Sprachgebrauch in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft kaum mehr wegzudenken. Fest steht, dass Unternehmen, die sich nicht einem ständigen (digitalen) Veränderungsprozess unterwerfen, langfristig nicht mehr wettbewerbsfähig sein werden. Doch vielen Unternehmern, insbesondere den Geschäftsführern und Inhabern kleinerer Unternehmen und Handwerksbetriebe, ist vielleicht die Bedeutung dieser Begriffe im Detail gar nicht so bewusst. In Teil 1 unserer mehrteiligen Reihe zur Digitalen Transformation von KMU möchten wir gerade dieser Personengruppe einen ersten groben Überblick geben, was die Digitale Transformation für ihr Unternehmen bedeutet.

Zunächst einmal ist es wichtig, eine Abgrenzung des Begriffs der „Digitalen Transformation“ vom Begriff der „Digitalisierung“ vorzunehmen. Eine mögliche Herangehensweise bezeichnet

Digitalisierung als die zunehmende Durchdringung von Wirtschaft und Gesellschaft mit digitalen Technologien (z.B. Social Media, Big Data, Clouds, Smart Devices, Internet der Dinge). Dabei wird das Verhalten der Individuen durch die Vernetzung verändert.

Digitale Transformation als zielgerichtete Anpassung von Geschäftsprozessen, Produkten und Geschäftsmodellen eines Unternehmens an die fortschreitende Digitalisierung.

Der notwendige Veränderungsprozess eines Unternehmens im Zeitalter der Digitalisierung lässt sich daher am ehesten mit dem Begriff „Digitale Transformation“ verbinden. Dieser Begriff mag jedoch nicht ganz glücklich gewählt sein, denn man muss sich vor Augen führen, dass wir erst am Anfang dessen stehen, was die Digitalisierung mit sich bringt. Technologien wie Künstliche Intelligenzen, Automatisiertes Fahren, Robotics, das Internet der Dinge und die immer größer werdende Daten- und Informationsflut werden unser Leben in den nächsten Jahrzehnten und darüber hinaus grundlegend verändern. Dies macht die Etablierung einer grundlegenden Change-Kultur (also der stetigen Anpassung an Veränderungen) in jedem Unternehmen erforderlich. Der Begriff der Transformation, welcher ein Ende des Veränderungsprozesses suggeriert, widerspricht diesem Gedanken.

Unsere Definition der Digitalen Transformation beinhaltete die zielgerichtete Anpassung von Geschäftsprozessen, Geschäftsmodellen und Produkten eines Unternehmens. Doch was muss man sich darunter genau vorstellen?

 

Digitalisierung der Geschäftsprozesse

Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen ist bereits im Gange, seit Software zur Automatisierung eingesetzt wird, um damit die Produktivität zu steigern, die Kosten zu senken und somit eine höhere Effizienz zu erzielen. Doch bei weitem nicht jedes Unternehmen nutzt digitale Technologien, um seine Geschäftsprozesse schlanker, schneller und effizienter zu machen. Gerade unliebsame und zeitfressende Backoffice-Aufgaben wie Buchhaltung, Angebots- und Rechnungserstellung sowie das Management der Kundendaten lassen sich heute mit einfacher und kostengünstiger Software erledigen. Viele Anbieter setzen dabei auf Cloud-Lösungen, bei denen Ihre Daten auf sicheren Servern im Standort Deutschland gespeichert werden und stets abrufbar sind, auch mobil. So ist es z.B. möglich, den Tankbeleg oder die Hotelrechnung mittels Smartphone-App von unterwegs einzuscannen und dank OCR-Texterkennung automatisiert an die Buchhaltung zu übergeben. In der Regel muss dann nur noch das korrekte Konto zugeordnet werden, was jedoch bei wiederkehrenden Ausgaben auch dem Laien keine Probleme bereiten dürfte. Wer heutzutage noch sämtliche Belege in einem großen Karton sammelt, den er dann regelmäßig dem Steuerberater übergibt, lässt weitreichende Einsparpotenziale liegen.

Auch im Bereich des Kundenmanagements sollte man (selbst als Kleinunternehmer) auf digitale Lösungen setzen. Damit meinen wir nicht einfache Excel-Listen, sondern vielmehr die sogenannten CRM-Systeme (Customer Relationship Management). Es ist nicht nur komfortabel, sondern verbessert langfristig auch die Kundennähe und Effizienz, wenn man sich beispielsweise morgens im Hotel vor dem Kundentermin noch einmal über den letzten Schriftverkehr, die letzten Anfragen, die letzten Aufträge des jeweiligen Kunden informieren kann. Das gleiche gilt für den Vertriebsmitarbeiter. Besonders spannend wird es, wenn die anfallenden Kundendaten auf der Website, im e-Commerce, im Social Media und im Geschäft des lokalen Einzelhändlers, der gleichzeitig einen kleinen Webshop betreibt, zu erfassen und zusammenzuführen sind, um das Kaufverhalten der Kunden besser analysieren zu können und um neue Kunden zu gewinnen. Doch mit diesem umfassenden Thema möchten wir uns in einem späteren Blogbeitrag befassen.

Digitalisierung der Produkte

Bei der Digitalisierung der Produkte geht es darum, die eigenen Produkte und Leistungen an die Digitalisierung anzupassen bzw. um digitale Funktionen zu erweitern (z.B. Connected Cars) oder ganz neue, ggf. rein digitale Produkte / Leistungen zu entwickeln (z.B. Geldanlage über einen sog. „Robo Advisor“). Dabei ist es das A und O, seine Produkte und Leistungen auf den „Kunden 2.0“ auszurichten. Nur, wer heutzutage wie seine Kunden denkt und den Kunden in den Mittelpunkt sämtlicher Überlegungen stellt, kann wettbewerbsfähig bleiben. Das Ziel ist es, dem Kunden eine bestmögliche (Produkt-)Erfahrung und einen bestmöglichen Nutzen zu ermöglichen („customer bzw. user experience“ / „usability“) und den Kunden entlang seiner Marken-/ Produkt-Berührungspunkte zu begleiten („customer journey“). Hierzu ist neben einer konsequenten Neuausrichtung der Produkte an sich auch eine entsprechende Neuausrichtung des Marketings erforderlich.

Leider vertrauen viele Unternehmer noch immer ausschließlich auf Mundpropaganda als erfolgversprechendste Marketing-Maßnahme und investieren wenig bis gar keine Mittel in (digitales) Marketing. Dabei lassen sie außer Betracht, dass viele Kunden ihre Produkt- bzw. Dienstleister-Recherche sowie Einkäufe heutzutage über das Internet erledigen, auch dann, wenn sie einen lokalen Handwerksbetrieb suchen. Die Folge ist, dass Unternehmer mit keiner oder einer veralteten Online-Präsenz von Mitbewerbern überholt werden, die bereits auf moderne und responsive (also auch auf mobilen Geräten gut dargestellte) Websites, Social Media und ggf. e-Commerce sowie Suchmaschinenmarketing setzen. Dabei lassen sich bereits mit geringen Mitteln gerade für kleine Unternehmen moderne und effektive digitale Marketingstrategien umsetzen, welche die Kundenreichweite erhöhen und den Umsatz steigern.

Digitalisierung der Geschäftsmodelle

Die Digitalisierung der Produkte wird auf Grund des unmittelbaren inhaltlichen Zusammenhangs auch teilweise der Digitalisierung der Geschäftsmodelle untergeordnet. Nicht zuletzt durch die Digitalisierung ist es erforderlich geworden, das eigene Geschäftsmodell stets neu zu überdenken und durch neue (digitale) Strategien anzureichern. Viele Start-Ups haben es sich zur Aufgabe gemacht, neue, rein digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln und dadurch die jeweilige Branche aus dem Gleichgewicht gebracht (man denke nur an Plattform-Anbieter wie Alibaba, Airbnb, Uber, etc.). Man spricht dabei von der Digitalen Disruption.

Wir bei dinovise consulting sind der festen Überzeugung, dass sich diese nicht nur auf der Ebene von großen Unternehmen und Konzernen aus den Branchen Handel, Medien oder Übernachtungsgewerbe abspielt, sondern sich durch alle Branchen und Größenklassen durchzieht, egal ob Mittelständler mit Tradition im produzierenden Gewerbe oder kleiner Handwerksbetrieb.

(Beispiele dafür, wie der Digitale Wandel bereits verschiedene Branchen durchgerüttelt hat, welche Folgen das für Unternehmen verschiedenster Größenklassen hatte und wie Sie sich in Ihrer jeweiligen Branche aufstellen können, liefern wir noch in einem späteren Blogbeitrag.)

 

dinovise consulting unterstützt Sie bei der Digitalisierung Ihrer Geschäftsprozesse, indem wir zunächst eine Geschäftsprozessanalyse durchführen und anschließend Optimierungspotenziale aufdecken. Wir zeigen Ihnen schnelle und einfache Wege auf, um mit Hilfe digitaler Technologien Zeit und Kosten zu sparen.

Als innovativ denkendes Unternehmen mit der Expertise von Digital Natives sowie mit betriebswirtschaftlichem Know-How wissen wir, wie der Markt tickt und sind privat selbst ein „Kunde 2.0“. Daher können wir Ihnen die bestmögliche Beratung bei der Digitalisierung Ihrer Produkte und eine fachmännische Unterstützung im Digitalen Marketing bieten. Hier liegen unsere Stärken insbesondere in

  • der Auswertung und optimalen Nutzung von (Kunden)Daten
  • Webauftritt und e-Commerce
  • Suchmaschinenwerbung (SEA) und -optimierung (SEO)
  • Social Media Marketing (mehr: effektive Nutzung der Werbemöglichkeiten im Kontext der vorhandenen Daten; weniger: Content Marketing – in diesem ist unser Netzwerk stärker)

Wir helfen Ihnen, wie ein disruptives Start-Up-Unternehmen zu denken und so das eigene Geschäftsmodell aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

 

Freuen Sie sich auf weitere Informationen zur Digitalen Transformation von KMU in den kommenden Teilen unserer Beitragsreihe.



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